2025 / die kastanie / TEASER

2025 / die kastanie

die kastanie 2025
Directed by Simon Dallaserra, Iven Yorick Fenker

Synopsis

The chestnut tree is old and sick and may have to be felled. But for now, it still stands, towering over the garden. Slowly, like buds unfolding, the stories of the people who gaze upon the tree emerge.

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2025 / die kastanie

THE CHESTNUT
DIE KASTANIE

TRAILER

Regie von Simon Dallaserra, Iven Yorick Fenker
Österreich, Deutschland, 2025
Dokumentarfilm, Kurzfilm

DARUM GEHT’S The chestnut tree is old and sick and might have to be felled. But it is still standing, towering over the garden. The stories of the people who gaze at the tree unfold slowly, like buds; melancholy and joy coexist magnificently.

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MAI 2025 / VIENNA SHORTS / die kastanie / PREIS DER JUGENDJURY

DIE KASTANIE wurde am VIENNA SHORTS 2025 mit dem Preis der Jugendjury als bester Film ausgezeichnet.

Jury Statement:

Der Film, für den wir uns entschieden haben, ist ein Lie¬bes-brief. Und er gibt einem Charakter, der eigentlich keine Stimme hat, eine Stimme. Besser gesagt, sogar viele Stimmen. Der – auf Super 8 gedrehte – Film hat uns durch das Spiel mit Licht und Schatten und Silhouetten und Farben berührt und erinnert uns an die Verbindung, die wir alle mit einem ganz bestimmten, individuellen Ort haben.

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MAI 2025 / VIENNA SHORTS / die kastanie / PREIS DER JUGENDJURY

PREIS DER JUGENDJURY

DIE KASTANIE
THE CHESTNUT

Iven Yorick Fenker, Simon Dallaserra
AT/DE 2025, 19 min 20 sek

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MAI 2025 / VIENNA SHORTS / die kastanie

„Under the spreading chestnut tree / There we sit, both you and me / Oh, how happy we will be! / Under the spreading chestnut tree.“ Die berührendste Hommage an die Gattung Castanea seit diesem einst populären Kinderreim – dieses in Berlin angesiedelte, essayistische Nachfolgeprojekt zu dünnes eis, dem ÖW-Höhepunkt von 2023, entstand in Zusammenarbeit mit Iven Yorick Fenker. Und ja: bewusst kleingeschrieben! Solche „kleinen“ Filme – so zurückhaltend, und doch irgendwie... unvergesslich. (ny)

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MAI 2025 / DIAGONALE 2025

Iven Yorick Fenker

Iven Yorick Fenker, geboren 1994, aufgewachsen im Harz. Studiert Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut. Arbeitet als Autor und Filmemacher in Berlin. Als Journalist schreibt er für nachtkritik.de , Theater der Zeit und Zeit online.

Kurzfilme: Geisterspiele: Nänie (2021), Wann ist ein Wald ein Wald? (2023)

Filme bei der Diagonale

kastanie

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MAI 2025 / DIAGONALE 2025 - FESTIVAL DES ÖSTERREICHISCHEN FILMS

Die Kastanie ist alt und krank und wird vielleicht gefällt werden müssen. Doch noch steht sie und überragt den Garten. Langsam wie Knospen entfalten sich die Geschichten der Menschen, die auf den Baum blicken, und Schwermut und Heiterkeit haben wunderbar nebeneinander Platz.

In einem Hinterhof steht eine alte, kranke Kastanie. Wahrscheinlich wird sie gefällt werden müssen, und wenn starker Wind über die Stadt weht, darf man sich nicht mehr unter ihr aufhalten. „Es gibt kein Schild, aber das wissen alle“, erklärt die Stimme aus dem Off. „Mir hat es die Vermieterin gesagt.“ Doch gefährlich sieht der Baum noch nicht aus, im Gegenteil, die an die Hausmauer geworfenen Schatten seiner Äste scheinen zu zittern, die Rinde wirkt rissig und verwundbar. Vogelgezwitscher. Blätterrauschen. Ein Zwischentitel verkündet den Herbst. Langsam nähert sich die Kamera dem Baum, tastet den Boden ab, untersucht die Zweige, das Laub und später, im Frühling, die unter den Ästen blühenden bunten Blumen. Und langsam entfalten sich im Laufe der Monate die Geschichten der Bewohner:innen, die aus den Fenstern auf den Baum blicken, sich mit ihm und über ihn unterhalten. Wie in Andersens Märchen Der Traum der alten Eiche haben in diesem Film Schwermut und Heiterkeit wunderbar nebeneinander Platz. Auch die Kastanie freut sich auf den Schnee, und sollte es der letzte für sie sein, dann fällt er zu den Klängen von Mahlers Ich bin der Welt abhandengekommen . (Michael Pekler)

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MAI 2025 / DIAGONALE 2025 - FESTIVAL FÜR ÖSTERREICHISCHEN FILM / die kastanie / WELTPREMIERE

Die Kastanie
Simon Dallaserra, Iven Yorick Fenker
DE 2024, 19 min

Die Kastanie ist alt und krank und wird vielleicht gefällt werden müssen. Doch noch steht sie und überragt den Garten. Langsam wie Knospen entfalten sich die Geschichten der Menschen, die auf den Baum blicken, und Schwermut und Heiterkeit haben wunderbar nebeneinander Platz.

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PROGRAMMHEFT S.45

MAI 2025 / DIAGONALE 2025 - FESTIVAL FÜR ÖSTERREICHISCHEN FILM / die kastanie / WELTPREMIERE

Die Kastanie

Short Documentary Film, DE 2024, Farbe, 19 min., OmeU

Diagonale 2025

Director: Simon Dallaserra, Iven Yorick Fenker
Script: Simon Dallaserra, Iven Yorick Fenker
Cast: Svenja Viola Bungarten, Simon Dallaserra, Iven Yorick Fenker, Marlene Goksch, Leon Maria Spiegelberg, Kariane Spiegelberg (Sprecher:innen)
Camera: Simon Dallaserra, Iven Yorick Fenker
Editor: Simon Dallaserra
Location Sound: Simon Dallaserra
Music: Gustav Mahler – Rückert-Lieder: No. 3, "Ich bin der Welt abhanden gekommen” (Wiener Philharmoniker, Dirigent: Bruno Walter, Solistin: Kathleen Ferrier, 1952)
Additional Credits: Tonmischung: Oskar Mayböck; VFX und 3D-Animation: Mimi Schmidl; Filmentwicklung: Andec Cinegrell Filmtechnik; Scan: Korn Manufaktur
Producers: Nils Anders Schröder, Sophie Gmeiner
Production: Schiefer Film

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DEZEMBER 2024 / BERLIN MARIENDORF

die kastanie

Kastanie

Super8 and 16mm digital transfer / video, 19:20 min, meU
DE, 2024

SYNOPSIS de/en

die kastanie ist alt und krank aber sie steht und überragt den garten. vielleicht wird sie gefällt werden müssen.

wir haben viel zeit unter ihr verbracht und sind dabei älter geworden.

aus verschiedenen fenstern schauen menschen mit verschiedenen perspektiven auf die kastanie.
ein mehrgenerationenhaus im dialog mit einem baum.

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die kastanie überdeckt den garten und überragt das haus. sie wird gefällt werden müssen, weil sie zu fallen droht. denn die kastanie ist befallen.

man könnte sagen: der deutsche wald steht allein und ist krank.

aber der deutsche wald ist eh überschätzt.

und berlin ist nicht deutschland.

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the chestnut tree covers the garden and towers over the house. it will have to be felled because it is in danger of falling.

the chestnut tree is infested.you could say: the german forest stands alone and is sick.

but the german forest is overrated anyway.

and berlin is not germany.

CREDITS

Ein Film von Simon Dallaserra und Iven Yorick Fenker

buch: simon dallaserra und iven yorick fenker
schnitt: simon dallaserra
ton: simon dallaserra
ton mix und master: konstantin heidler
video: iven yorick fenker
super8 + 16mm: simon dallaserra
untertitel: simon dallaserra
animation + vfx: mimi schmidl
titel: simon dallaserra
sprecher*innen: iven yorick fenker, simon dallaserra, marlene goksch, leon maria spiegelberg, svenja viola bungarten, kariane spiegelberg
filmentwicklung: andec cinegrell
scan: kornmanufaktur
filmmaterial: kodak
musik: “ich bin der welt abhanden gekommen”, rückert-lieder no. 3, gustav mahler, orchester: wiener philharmoniker, dirigent: bruno walter, solistin: kathleen ferrier, 1952

danke: pedro maia, teona galgoțiu, nils anders schröder, oskar mayböck, sophie gmeiner, jascha fenker, benjamin doherty, theresa thomasberger, leon maria spiegelberg, kariane spiegelberg, christa spiegelberg (…)

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JUNI 2021 / NATIONALTHEATER MANNHEIM / 21. INTERNATIONALE SCHILLERTAGE

GEISTERSPIELE: NÄNIE

Nänie

12:59 Min; Video, 4:3
DE, 202!

SYNOPSIS de

Ein filmischer Trauergesang auf das, was wir vermissen: denn das Gemeine geht klanglos zum Orkus hinab. Die vier Hobbyfußballerinnen kriegen schon seit Monaten keine Mannschaft mehr zusammen. Sie haben schwere Verluste erlitten und doch kommen sie standhaft früh morgens zum Training. Ihre kollektive Klage um das Verschwinden des Spiels ruft nicht nur die Geister eines Ultra-Chors, sondern auch eine Göttin herbei. Sie pfeift die Spielerinnen Achilles, Adonis, Eurydike und Orpheus ins Ultra, das Jenseits. Doch in Deutschland ist nichts heilig: frisch verstorben erwartet sie statt der ersehnten Gemeinschaft der Trauernden nur Kuchen und Wurst.

CREDITS

Regie: Theresa Thomasberger
Drehbuch und Konzept: Theresa Thomasberger, Iven Yorick Fenker
Kostüm: Lena Katzer
Kamera: Nils Schröder
Sound: Oskar Mayböck
Ton: Jascha Fenker
Regieassistenz: Eva Steffgen, Jascha Fenker
Dramaturgie und Fußballregie: Iven Yorick Fenker

Mit: Yanina Surimana Cerón Klewer, Bineta Hansen,
Eunsoon Jung, Malaya Takeda, Sarah Claire Wray

Eine Koproduktion von den hfs_ultras mit dem Nationaltheater Mannheim.

PREMIERE
Fr, 25.06.2021, 19.30 Uhr, Online-Vorstellung

Weiterer Vorführtermin:
So, 27.06.2021, 17.30 - 19.15 Uhr, Online-Vorstellung

FESTIVALS
Klein und Haarig Festival, Germany, 2023

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